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Der eigentliche Star der Aufführung ist nicht der schmale, langhaarige Siegfried-Darsteller Sascha Halbhuber Stead und nicht einmal der Choreograf selbst, sondern sein Bühnenbildner: der Maler Gottfried Helnwein. Wenn über einen Zwischenvorhang nicht gerade Fritz Langs "Nibelungen"-Stummfilm oder ein Disney-Comic im Nazi-Land flimmert, beherrscht ein riesiges Krankenbett die Szene: Symbol für den Brünnhilde-Felsen. Irgendwann wird es krachend eingerissen. Immer wieder rückt zudem ein gigantischer goldener Lastwagen-Reifen ins Zentrum, Versinnbildlichung des goldenen Nibelungen-Schatzes. Zum Finale kracht aus dem Bühnenhimmel ein großer US-Wagen auf einen ganzen Autofriedhof, ehe ein Kühlschrank mit vorausgehendem Inhalt folgt. Der hing von Anfang an drohend über der Aufführung. Schließlich fallen die Flügel-Attrappen in den Orkus unter der aufgerissenen Bühne; in diesem Walhall bleibt kein Stein auf dem anderen.
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