Интервью
22 Ноябрь 2016 г.
WIENER
Interview: Manfred Rebhandl
Die Apotheose des Untergangs
Interview mit Gottfried Helnwein
Gottfried Helnwein spricht im WIENER-Interview über die Götter seiner Jugend, die Abschiedsparty des Abendlandes, die Hohe Schule des Donaldismus und den Faschismus der Globalisierung.



Herr Helnwein, Sie kommen gerade woher?

Aus Irland.

Als Kosmopolit durch und durch – Kommen Sie immer wieder gerne zurück nach Wien, oder mit Bauchweh?

Ich komme sehr gerne nach Wien, zum einen komme ich mir ein bisschen wie ein Tourist vor, andererseits  fühle ich mich immer wieder in meine Kindheit und Jugend zurückversetzt.
Aber Wien hat sich in den Letzten Jahren doch sehr verändert. Viele Orte sind nicht wieder zu erkennen, historische Bauten sind verschwunden und durch zeitgenössische gesichtslose Architektur ersetzt worden, die auch in Bukarest, Düsseldorf oder Manchester stehen könnten.


Sie selbst sehen seit Jahr und Tag unverändert gut aus, sind längst ikonisch mit Brille und Kopftuch.
 Wann hatten Sie Ihren Stil gefunden, gab es einen Moment, wo man das festmachen kann?


Ich glaube, die meisten Menschen werden  stilistisch in ihrer Jugend geprägt. Lange Haare waren damals in den 60er Jahren ein Notwendigkeit. Wir wollten mit der Welt unserer Eltern nichts zu tun haben und
wir wollten definitiv nicht aussehen wie unsere Väter, hinaufgeschoren bis zum Wirbel, Goiserer, Hosenträger und Kleppermäntel. Ich wusste nur eines: dies war nicht meine Welt.
Aber eines Tages waren sie da: die Stones: wild, verwahrlost, ungezügelt, verwegen. Sie vermittelten uns die Ahnung einer Zeit des Ungehorsams, des Widerstands, der Rebellion. Sie nahmen sich einfach alle Freiheiten und Mädchen und verhöhnten die Welt unserer Eltern. Und sie sahen vor allem genau so aus, wie wir gerne ausgesehen hätten.  Für uns waren sie Götter, die aus einer höheren Welt zu uns heruntergestiegen waren in unser armseliges Hinterwälderdasein.


Bevor Sie sich die Haare wachsen ließen und sich der Kirche des Rock´n´Roll anschlossen, lernten Sie aber viel früher noch einen anderen wilden Zeitgenossen kennen?

A: Als ich sieben oder 8 Jahre alt war,  kauften wir Kinder immer diese Kaugummis, denen kleine Bildchen mit Schlagersängern beigepackt waren. Ich habe sie immer weggeworfen, weil ich sie scheisse fand. Aber eines Tages öffnete ich eine Kaugummipackung und erblickte zum ersten Mal Elvis. Auf einem kleinen, schlecht gedruckten Bildchen. Mit Gitarre und seiner schweren fettigen Frisur, vor blauem Hintergrund und goldenen Sternen. Ich war im Schock. Ich wusste nicht dass ein Mensch so schön sein konnte. ich habe das Bildchen noch jahrelang während meiner Zeit bei den katholischen Schulbrüdern, mit mir herumgetragen.
 

In einem Wien, das sie oft als „grau“ beschreiben. Als Malerfürst der Finsternis: Können Sie uns dieses Grau vielleicht näher beschreiben?

A: Meine Kinderzeit im Nachkriegswien war tatsächlich wie schwarzweiß Fernsehen mit schlechtem Empfang. Der Schatten der jüngsten Ereignisse  lastete schwer auf der Stadt. Zwei Weltkriege, Bürgerkrieg, Nazizeit, die Zerstörung der Kultur und die Ermordung und Vertreibung der Juden hinterliessen eine Leere, Stumpfheit und Trostlosigkeit, die man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Viele Altnazis und Kriegsverbrecher hatten hohe Posten und Ämter inne und waren ein wesentlicher Faktor in der jungen Republik.


Wien hat sich dann ein bisschen erfangen, wenn wir vom Aktionismus reden oder von den besoffenen Literaten um Qualtinger im Hawelka?

Der Kunstszene in  Wien gelang es eine zeitlang tatsächlich aus diesem Alpdruck auszubrechen: sie war anarchistisch, poetisch, aufregend  und besoffen, aber das ist natürlich längst vorbei.


Mittlerweile sind Sie einer der wenigen Wiener, die man weltweit erkennt.


Mick Jagger hat einmal gesagt: ‘Im nächsten Leben werde ich ein Maler, da kann man weltberühmt sein und niemand erkennt einen auf der Strasse.’ Da hat er nicht unrecht, wer würde Gerhard Richter erkennen, Anselm Kiefer  oder Alex Katz? Aber es gab auch Ausnahmen: Warhol, Beuys und Dali, aber auch Picasso hatten eine gewissen Pop-Status und man hätte sie wohl erkannt.


Gibt es da eine Art Rivalität zwischen Ihnen und Gerhard Richter, den beiden bekanntesten fotorealistischen Malern auf dem Planeten Erde.

2011 wurde im Prager Museum Galerie Rudolfinum Gerhard Richters Gemälde-Serie ’48 Portraits”, die bedeutende Männer der Moderne darstellt, meinem Gegenstück, den 48 Portraits bedeutenden Frauen das erste mal gegenübergestellt. Aber das war eine Installation, kein Duell.


Gibt es eine Rivalität was die Technik betrifft?


Ich werde immer wieder von Studenten kontaktiert, die irgendwelche technischen Ratschläge wollen. Dabei hat mich Technik noch nie interessiert. Mich interessieren nur Inhalte.
Picasso hat gesagt: ‘Ich will einen Punkt erreichen, wo die Betrachter nicht mehr sehen können, wie ich mein Bild gemalt habe. Es ist doch völlig egal. Mein einziger Wunsch ist, dass meinem Bild nichts als Emotionen entspringen.’
Meine Bilder haben oft für Aufregung gesorgt und sehr emotionale Reaktionen bei Betrachtern hervorgerufen. Die Museums-Kuratoren sind bei meinen Ausstellungen  im wieder verblüfft, wenn Besucher vor den Bildern stehen und weinen.


Zum Beispiel Gabeln im Auge und Fasch´n um den Schädel. Darf ich Ihnen verraten, dass ich als 16jähriger ihr Selbstportrait von 1982 zum Vorbild nahm und als Helnwein den Faschingsball der Katholischen Jugend in einem oberösterreichen Kuhdorf gegangen bin?


Ich werde Ihnen etwas sagen: Bei meiner Austellung in der Albertina vor 3 Jahren  haben mir  immer wieder Journalisten gesagt, wie sehr meine Bilder Teil ihrer Kindheit und Jugend waren, und wie sich bestimmte Bilder bei ihnen schon ganz früh eingeprägt hatten und in Erinnerung geblieben sind. das hat mich sehr berührt. Welcher Künstler kann das schon von sich sagen?


Sie sind Mitte der 80er Jahre auch wegen der damaligen Steuerfreiheit für Künstler nach Irland gezogen, wo sie in der Graftschaft Tipperary ein Schloss bewohnen. Mittlerweile zahlen Sie wahrscheinlich mehr Steuern als Apple?

Es stimmt, als Irland noch arm und unabhängig war, waren Künstler in diesem Land tatsächlich von der Steuer befreit, das hat dazu geführt, dass vor allem viele Schriftsteller hier gelebt und gearbeitet haben. Das ist aber lange vorbei.  Seit die Anglo Irish Bank das kleine Land mit 60 Milliarden Schulden in den Bankrott  gestürzt hat, sind die Steuerprivilegien für die Künstler gestrichen worden. 
Die meisten Künstler haben das Land wieder verlassen. Ich bin einer der wenigen, die geblieben sind, was zeigt, dass ich nicht aus Steuergründen hier bin.
Die einzigen, die keine Steuern zahlen, sind Grossklonzerne wie Apple. Trotz der Aufforderung aus Brüssel, weigern sich die Politiker hier die 13 Milliarden Eu zu kassieren, die Apple Irland schuldet.
Ich frage mich manchmal warum das Vertrauen der Bürger in ihre Regierungen immer mehr schwindet, und sich der Eindruck, Politiker arbeiteten eher für das Grosskapital als für ihre Bürger, so verbreitet ist.


Sind Sie dort in Kontakt mit den Nachbarn, oder lebt man als Malerfürst sehr zurückgezogen?

Ich lebe ja weit weg von Dublin, inmitten grüner Landschaften, Kühen und Schafen.
Die meiste Zeit verbringe ich aber im Atelier,  während das Haus voll ist mit Freunden, Gästen, kreischenden Kindern und bellenden Hunden, die durch das Haus oder den Park toben. Manchmal platzen die Rotznasen auch in mein stilles Atelier und  malen mir auf den Fussboden, die Wände oder in die Bilder.


Während der Wintermonate leben Sie in Downtown L.A. 2005 sagten Sie in einem Interview, dass Sie dort der „Verfall der menschlichen Gesellschaft“ fasziniert, sehen würden dort den „Untergang des Abendlandes“ live mitverfolgen. Wie sieht es heute aus?

Los Angeles ist meine Stadt. Nirgendwo ist der Untergang des Abendlandes unterhaltsamer,  surrealer und kurzweiliger als hier. Es ist die letzte grosse Party. Hier verabschiedet sich die Welt, wie wir sie kennen, in grossem Stil. Die Apotheose des Untergangs. The red carpet to hell.


Los Angeles hat mittlerweile New York den Rang abgelaufen als „Kunst-Hauptstadt“, nachdem es in den 1960er Jahren um die Ferus Gallery von Walter Hopps mit Künstlern wie Ed Kienholz oder Ed Ruscha schon mal Zentrum der modernen Kunst war, mit ersten Ausstellungen für Warhol und ersten Ankäufen von Dennis Hopper. Die Szene ist wohl nicht vergleichbar mit damals?


Die Ahnungslosigkeit der Leute hier, was Kunst angeht, ist gigantisch. Aber es ist viel zu viel Geld da und die Kunstschickeria hat offensichtlich beschlossen, L.A. für ein kurzen Augenblick zum neuen IT-Girl der Kunstszene zu machen. Bevor die Künstler kamen, war Downtown gangland und niemand wagte sich da hinein. Es waren ein paar Künstler, die in die alten Warehouses eingezogen sind und das Gebiet in eine lebendige Artist-Village verwandelt haben. Für zehn Jahre hatten wir hier ein art kalifornisches SOHO, Künstler, Musiker, Freaks, Obdachlose, jeder kannte jeden, es gab das ‘American Hotel’ in dem Bukowski angeblich ’Barfly’ geschrieben hat. Mein Atelier war in einem ehemaligen Bankgebäude von 1900, das Jahrzehnte lang leergestanden ist und mit Graffiti zugeprüht war, mit endlosen 10 meter hohen Räumen. es war das beste Atelier meines Lebens.
Weil die Gegend so pittoresk war, wurden hier auch ständig Filme gedreht.
Eines Morgens konnte ich nicht ins Atelier, weil alle Strassen gesperrt waren, überall schwerbewaffnete Cops in Riot-Gear, schwarze Panzerfahrzeuge mit der Aufschrift: ‘Special Weapons and Tactics’, und Scharfschützen auf den Dächern. Ich dachte, jetzt drehen sie schon wieder einen Film, aber dann hat mir ein unrasierter LAPD-Detektiv mit einer Magnum im Hosenbund, gesagt, dass sie hinter einem Mörder her sind, der sich hier irgendwo versteckt haben musste. Unser Künstlerviertel war ein idyllischer Ort.
Als mich Marilyn Manson einmal im Atelier , besuchte, sagte er, dass auf dem Weg hierher ein Feuerwehrwagen an ihm vorbeigerast sei, an dem ein Mann von der Leiter hing, der wie Schwarzenegger ausgesehen hätte. Ich sagte ihm, wenn hier in Downtown einer wo herunterhängt, der aussieht wie Schwarzenegger, dann ist er es auch.
Aber das ist nun alles vorbei, es erging unserem “Arts District’ wie den Künstlervierteln in New York: eines Tages waren die Investoren da: Art-Deco Gebäude, die aussahen wie aus einem Humphry Bogart Film, wurden abgerissen, riesige Wohnblocks errichtet, teure Restaurants, Boutiquen und Souvenierläden.
In mein Bankgebäude ist der Galerie-Gigant Hauser & Wirth eingezogen, und hat mein altes Atelier in eine tausende Quadratmeter grosse Nobelgalerie verwandelt.
Unser Viertel in Downtown ist nun hot. Künstler leben hier zwar nicht mehr, aber das Schild ‘Arts District” ist immer noch da, wahrscheinlich damit japanische Touristen davor Selfies machen können.


Was läuft schief in Entenhausen und auf der ganzen Welt?

In Entenhausen ist die Welt ja in Ordnung, Nur ausserhalb sieht es im Moment nicht so gut aus.
Da Westmächte haben nun den ganzen Mittleren Osten “in die Steinzeit zurückgbombt” wie amerikanische Generäle es gerne ausdrücken, und haben damit eine moderne Völkerwanderung ausgelöst.
Europa wird von Flüchtlingen überrannt, Rechte Parteien wittern Morgenluft. Die amerikanische Kriegsmaschinerie sieht sich nach Korea, Vietnam, Kambodscha, Laos, Guatemala, Serbien, Kosovo, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien nach neuen Kriegszielen um, und droht Iran und Russland anzugreifen.
Es werden mehr Waffen produziert und exportiert als je zuvor, wir haben uns daran gewöhnt, dass es auch in unseren Städten regelmässig Terroranschläge gibt. Was schief läuft, fragen Sie?


Legendär ist Ihre Verehrung für Donald Zeichner Carl Barks, dem es ja finanziell nicht immer so gut ging, weil die Chinesen nichts von ihm gekauft haben. Allerdings haben Sie später einiges von ihm gekauft?

Ich habe ihn das erste mal in den frühen 80er Jahren in seinem damaligen Heim in Oregon besucht. Für mich war er ein ganz bedeutender Künstler, der mich und viele andere meiner Generation zutiefst berührt und inspiriert hat. Ich wollte ihm einfach sagen, wie wichtig seine Arbeit für mich war. Es war ein eigenartiges Gefühl, vor seinem Arbeitsplatz zu stehen mit all seinen Bleistiften, Federn und Tuschen. Der Ort an dem Entenhauser entstanden ist. Ich habe ihm viele Zeichnungen und Skizzen und einige seiner Arbeitsutensilien  abgekauft, denn ich wollte sein Arbeiten in einer  umfassenden Retrospektive in verschiedenen Museen zeigen.  Es ist mir dann tatsächlich gelungen, eine Tournee durch 12 Museen zu organisieren. Die letzte Ausstellung fand 2007 im Karikaturmuseum in Krems statt.


Ich versuche meiner Tochter die Welt Entenhauses nahe zu bringen, aber dieses störrische Kind treibt sich lieber im Springfield des Homers Simpson herum.

Meine Kinder und Enkelkinder sind durch die Hohe Schule des Donaldismus gegangen, auf diese Studium habe ich grossen Wert gelegt. Welche Noten sie in der anderen Schule hatten, oder ob sie überhaupt hingingen, war mir hingegen relativ egal.


Sind Sie mir böse, wenn ich Robert Crumb über Carl Barks ansiedle und ev. auch noch über Manfred Deix?

Crumb ist  sicher einer der genialste satirische Zeichner, der je gelebt hat,  In einem Brief an meinen Galeristen in San Francisco hat er einmal geschrieben: „ Helnwein ist a very fine artist and one sick motherfucker.“


Haben Sie mal daran gedacht, Ihre Kunst in Richtung Street Art zu erweitern? In Amerika gibt es ja vielleicht bald eine sehr lange, sehr hohe Mauer, mit der man etwas machen könnte?

1988 habe ich zur Erinnerung an die Reichskristallnacht,, 50 Jahre davor, zwischen Kölner Dom und Museum Ludwig eine 100 meter lange Installation errichtet. Seitdem habe ich regelmässig Installationen im öffentlichen Raum in meine Arbeit mit einbezogen.


Wie sehr deprimiert es Sie, dass ausgerechnet einer mit Vornamen Donald vielleicht bald Amerikanischer Präsident sein könnte?


Der Vorname ist schon in Ordnung. Ein Präsident Duck wäre mir lieber.


Sie haben sich vor einem Jahr an der Volksbühne Berlin auch mit dem widerständigen Denker Pasolini beschäftigt, der seit über 40 Jahren tot ist. Wie sehr fehlen helle Köpfe wie und Sätze wie“ Der wahre Faschismus, ich habe es schon gesagt und wiederhole ist, ist der der Konsumgesellschaft“ in einem Europa 2016?

Pasolini fehlt ungemein. Er war ein poetischer Visionär, er hat die Gefahren und Auswirkungen der Globalisierung als erster vorausgesehen. Er formulierte 1975 seine These, der Konsumismus sei eine neue Form des Totalitarismus, weil er mit dem Anspruch einher geht, die Konsumideologie auf die gesamte Welt auszudehnen. Eine seiner Folgen sei die Zerstörung der Vielfalt sozialer Lebensformen und die Einebnung der Kulturen in einer globalen konsumistischen Massenkultur.
Die Zusammenarbeit mit Hans Kresnik an den “120 Tagen” für die Volksbühne Berlin war für mich wie ein Befreiungsschlag.Wir haben das Thema des Pasolini Films, der lange Zeit verboten war, das erste mal  auf die Bühne gebracht. Die Ausstellungen waren alle ausverkauft, aber wie ich vor kurzem erfahren habe, haben CDU Politiker Druck gemacht und weitere Aufführungen verhindert.


In Ihrem Bühnenbild zu Die 120 Tage von Sodom stand schon damals groß „TTIP“, als Warnung gewissermaßen.

Es ist Teil all dessen, wovor Pasolini gewarnt hat: “Der Drang zu konsumieren, ist der Drang, einem unausgesprochenen Befehl zu gehorchen. Wir sollen so sein wie die anderen: im Konsumieren, im Glücklichsein, im Freisein. Wir sollen alle gleich sein auf Befehl. Und anders sein ist das schwerste Verbrechen. Welch schöne Demütigung. Unser alleiniges Glück soll darin bestehen zu konsumieren.”
CETA und TTIP sind Trojanische Pferde, die unsere Lebensmittel Standards untergraben,  und Europa mit gen-manipuliertenr Monsanto-Scheisse überschwemmen wollen.


Da kann uns dann auch Daniel Düsentrieb nicht mehr helfen?

A: Kaum.











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